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Sonntag, 7. Dezember 2014

Rezension - Der Ozean am Ende der Straße

Als Erstes möchte ich mich beim Bastei Lübbe/Eichborn Verlag für das Leseexemplar bedanken, welches ich anlässlich eines Gewinnspieles bekommen habe. Vielen Dank, es hat mich sehr gefreut.

Als ich vor ein paar Wochen die E-Mail bezüglich des Gewinnspieles las und das wunderschöne Cover dieses Buches sah, war es um mich geschehen. Das Cover spiegelt all das wider, was die Geschichte und Neil Gaiman in diesem Buch erzählen.


Titel: Der Ozean am Ende der Straße

Autor: Neil Gaiman
Verlag: Bastei Lübbe/Eichborn
Ausgabe: Hardcover
Seiten: 238
ISBN: 978-3-8479-0579-0
Preis: 18,00 € 




*** Worum geht es ***

Das Buch erzählt die Geschichte eines Mannes Mitte 30, der auf Grund einer Beerdigung in sein Heimatort zurückkehrt. Auch wenn das Haus seiner Eltern und seiner Kindheit schon lange nicht mehr steht, zieht es ihn in diese Richtung. Am Ende eines Landstraße steht der alte Bauernhof, wo er als Kind mit der damals 11-jährigen Lettie Hempstock gespielt hat. Etwas unterhalb dieses Bauernhof liegt ein Ententeich, aber Lettie meinte es wäre ein Ozean ....

*** Meine Meinung ***

Die Geschichte wird aus der Sicht eines Mannes Mitte 30 erzählt, wobei man während des gesamten Buches nie seinen Namen erfährt. Dies war etwas verwunderlich, schadete der Geschichte aber keinesfalls. Eine etwas seltsame Idee, aber warum mal nicht Anders! Der Mann "ohne Namen" kehrt auf Grund einer Beerdigung an den Ort seiner Kindheit zurück und es zieht ihn an den alten Bauernhof am Ende einer Landstraße. Ganz in der Nähe stand auch damals sein Elternhaus. Unterhalb des Bauernhauses liegt ein Ententeich, dort angekommen, setzt sich unser Mann auf eine Parkbank und begibt sich auf eine Reise in seine Kindheit. Mit 8 Jahren lernte er die damals 11-jährige Lettie Hempstock kennen, die zusammen mit Ihrer Großmutter und Mutter das Anwesen bewohnten. An der Seite von Lettie eröffnet sich dem kleinen Jungen eine phantastische und magische Welt, die er aber besser nie gesehen hätte.

*** Zitate ***

"Das ist kein Es, sondern eine Sie. Allerdings ist es keine gute Idee, von hier etwas mitzunehmen."
Seite 65

"Die große Welle schwoll an, und die Welt erzitterte. Ich schaute hoch, als sie uns fast erreicht hatte: Sie war höher als ein Baum, als ein Haus - höher, als unser Verstand erfassen, als unser Herz ermessen konnte"
Seite 217


*** Fazit & Bewertung ***

Der Schreibstil von Neil Gaiman ist sehr poetisch, prägnant und lässt sich sehr gut lesen. Die Geschichte handelt von Freundschaft, aber auch von gegenseitigem Vertrauen, Aufopferung und einer Welt außerhalb unserer Welt und Vorstellungskraft.

Da ich beruflich zur Zeit sehr stark "unter Strom" stehe, war ich froh, dieses Buch lesen zu können, da es mich aus meinem Alltag hat entfliehen lassen und in die Welt von Lettie Hempstock eintauchen ließ. Nachdem ich das Buch beendet hatte, entkam mir nur ein Wort "Wow" und mir blieb der Mund offen stehen - so begeistert, gerührt und berührt hat mich diese Geschichte.

Eine absolute Leseempfehlung und so kann ich diesem Buch auch nur 5 Nösinggläser geben!

Die liebe Alexandra vom Blog Weltenwanderer hat zu diesem Buch, wie ich finde, eine sehr gelungene Rezension geschrieben. Schaut sie euch auf jeden Fall mal an!


Wer von Euch hat das Buch schon gelesen?
Was hat das Buch in euch ausgelöst?




Gemäß § 2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diese Rezension als Werbung. In meinem Beitrag befindet sich (zu informativen Zwecken) eine Verlinkung zur Webseite des Verlags, in welchem das Buch erschienen ist. Ihr erhaltet somit auch weitere Informationen zum Buch, zum Autor sowie eventuell auch zu weiteren Romanen.