Dienstag, 20. Mai 2014

Rezension - Die Eleganz des Tötens von A. K. Benedict


Quality Paperback, Knaur TB
Erschienen: 02.05.2014
Seiten: 576
ISBN: 978-3-426-51320-0
Preis: 16,99 €

 
Zur Autorin:


A. K. Benedict studierte Englische Literatur in Cambridge. Sie veröffentlichte zahlreiche Kurzgeschichten und arbeitet außerdem als Musikerin und Komponistin für Film und Fernsehen. "Die Eleganz des Tötens" ist ihr erster Roman


Homepage der Autorin: http://akbenedict.com/


Klappentext:

Seit Stephen Killigan als Philosophiedozent in Cambridge angefangen hat, ist ihm kalt bis auf die Knochen. Sind es die 700jährigen Steine der ehrwürdigen Universität, die ihn frösteln lassen? Als er eines Abends auf die Leiche eines vermissten Mädchens stößt, versteht er plötzlich, warum. Doch der wahre Horror beginnt erst – denn die Tote ist kurz darauf spurlos verschwunden. Seine fieberhaften Nachforschungen führen Killigan in eine Welt von tödlicher Schönheit – es ist die Welt des Killers, eines Wanderers zwischen den Zeiten, der ahnt, dass erstmals seit Jahrhunderten eine Herausforderung für ihn naht.


Vorab möchte ich mich ganz herzlich beim Droemer-Knaur Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars und den netten Kontakt bedanken.


Zum Buch:

Mit einer der Gründe, warum ich das Buch lesen wollte, war zum einen dem Cover als auch dem Klappentext geschuldet. Der Einstieg in das Buch gelingt mühelos. Es werden nach und nach die Charaktere in die Geschichte mit eingewoben, ohne das es "runtergerattert" wirkt. Der Schreibstil ist sehr gut und flüssig geschrieben. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Stephen Killigan und dem Mörder Jackamore Grass erzählt.

Der junge Stephen hat an der Universität Cambridge eine Anstellung als Philosophiedozent begonnen. Als er eines Abends beim Essen holen auf die
schöne Lana Carver trifft, wird diese gerade von 3 jungen Studenten belästigt. Stephen zögert nicht und eilt Ihr zur Hilfe. Aber anstatt das Lana sich bei Ihm bedankt, lässt sie Ihn einfach mit den 3 Studenten mit den Worten "er ist mein Bruder" stehen. Zum Glück lässt sich die Situation nach einem kurzen Gespräch ohne Handgreiflichkeiten lösen. Das Herz schlägt ihm aber bis zum Hals, er sucht sich einen ruhigem Ort, um durch zu verschnaufen. Am Seiteneingang der Great St. Mary´s Church lehnend, entdeckt er im Gebüsch etwas weißes im Dunkeln leuchten. Seine Neugierde ist geweckt und er geht auf die betreffende Stelle zu. Was er dort vorfindet, lässt Ihn den Atem stocken. Im Gebüsch unter einer Zeltplane versteckt liegt eine Frauenleiche mit einer Totenmaske auf dem Gesicht. Voller Panik zieht er sein Handy hervor und versucht die Polizei anzurufen, jedoch hat er keinen Empfang und muß die Fundstelle verlassen. Als die Polizei eintrifft, ist die Leiche der jungen Frau verschwunden und Stephen steckt in großen Schwierigkeiten......

Nach einer Nacht in der Arrestzelle bei der Polizei wird Stephen am nächsten Tag entlassen. Keiner glaubt Ihm und auch er selbst zweifelt an sich und der gestrigen Nacht. Das Ganze lässt Ihm aber keine Ruhe und begibt sich auf Spurensuche. Bei seinen Nachforschungen stößt er auf den Professor Robert Sachs, der ein sehr makabres "Projekt" verfolgt. Als Stephen dann auch noch eine Maske zugesandt bekommt, wird er dadurch vom "Mörder" immer tiefer in die Geschichte hineingezogen. Stephan erfährt, das eine zweite Leiche gefunden wurde, wird er zum Verdächtigen Nr. 1 und beschließt sich umzubringen und lässt sich in den Fluss fallen. Im Todeskampf siegt doch seine Vernunft und er kämpft sich an die Oberfläche zurück. Nachdem er von einem Fischer gerettet wurde, muss er feststellen, das er sich nicht mehr in "seiner Zeit" befindet, sondern im Jahr 1635!

Von da an beginnt die Geschichte durch die Zeit zu reisen!

- Wird Stephen dem Mörder das Handwerk legen?
- Was haben die Morde mit Zeitreisen zu tun und vor allem die Masken?

Das müsst Ihr natürlich, wie immer, selbst lesen und herausfinden.

Fazit & Wertung:

Das Buch und die Geschichte haben mich schon etwas überrascht. Denn so, wie sie erzählt wird, hatte ich es nicht erwartet. Auch hält das Ende eine überraschende Wendung parat. Wie erwähnt, lässt sich das Buch sehr gut und flüssig lesen, jedoch kam für mich nicht so der typische Thrillerfaktor auf. Das Buch ist mehr unterschwellig und regt die Phantasie an. Was würde ich tun, könnte ich in der Zeit zurückreisen?

Das Buch hat mich insgesamt gut unterhalten können und ich gebe dem
Buch 3,5 Sterne.

Habt Ihr das Buch schon gelesen oder habt es noch vor? Dann schreibt mir. Eure Meinung würde mich wie immer interessieren.

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