Donnerstag, 7. Oktober 2021

Rezension - Bloom (2). Sie schlüpfen auch in deiner Stadt von Kenneth Oppel

https://www.beltz.de/de/kinder_jugendbuch/produkte/produkt_produktdetails/46354-bloom.html


Übersetzer: Kanut Kirches
Ausgabe: Taschenbuch
Seiten: 444
ISBN: 978-3-
407-81062-5 
Preis: 11,00 €

Quelle des Covers: Beltz/Gulliver Verlag

 
In buchstäblich letzter Sekunde gelang es Anaya, Petra und Seth die Welt aus dem Würgegriff des schwarzen Grases zu befreien. Doch die Freude währt nur kurz, denn mit dem einsetzenden Regen, gelangen noch viel schlimmere Kreaturen auf die Erde. 
 
Und wieder liegt es an den drei Außenseitern, die Menschheit vor der außerirdischen Bedrohung zu beschützen. Doch auch Anaya, Petra und Seth verändern sich immer mehr und schon bald müssen sie überlegen, auf welcher Seite sie stehen.


Durch den fulminanten Auftakt von Bloom. Die Apokalypse beginnt in deinem Garten (Beltz Verlag) waren meine Erwartungen an Bloom. Sie schlüpfen auch in deiner Stadt von Kenneth Oppel sehr hoch. Dies ist auch dem mega fiesen Cliffhanger von Band 1 geschuldet, weshalb ich sehr neugierig war, wie es mit Anaya, Petra und Seth weitergehen würde.

Anaya und ihre Freunde sind glücklich, dass ihr Plan, das schwarze Gras und die gefährlichen Ranken zu zerstören, funktioniert hat. Doch in all diese Freude mischen sich schnell Frustation und Wut, denn mit einsetzen des Regens fallen auch jede Menge Eier zu Boden. Diese platzen rasch auf, sodass sich die Würmer und Insekten sogleich in der Erde verkriechen. Geistesgegenwärtig sammeln Dr. Riggs und Dr. Weber Proben ein, um sich einen Überblick über die Alienfauna verschaffen zu können. Bei ihren gemeinsamen Beobachtungen, fällt ihre Gefährdungsanalyse mehr als ernüchernd aus. Zeitgleich stürmen Soldaten, unter der Leitung von Colonel Pearson, Kommandant des Stützpunktes auf Deadman´s Island, das Labor und nehmen Anaya, Seth und Petra fest.
 
Allen drei wird vorgeworfen, mit den Kryptogenen (Aliens) zusammen zu arbeiten, weshalb Petra, Anaya und Seth in eine unterirdische Einrichtung gebracht werden. Dort treffen sie auf weitere Jugendliche, die wie sie, Hybriden sind. Also Menschen, die auch DNA der Außerirdischen in sich tragen.

Die Idee, dass es innerhalb der Aliens verschiedene Rassen, wie Schwimmer, Läufer und Fliegende gibt, gefiel mir sofort, da man so noch mehr über die Invasoren erfährt. Speziell Anaya fällt eine besondere Aufgabe zu. Um das Potenzial der Hybriden feststellen zu können, müssen die Jugendlichen täglich verschiedene Übungen, wie Springen, Laufen und Fliegen sowie Kampftraining über sich ergehen lassen. Überwacht und gesteuert wird dies alles von Dr. Ritter, einem sehr zwielichtigen Mann, dem man besser nicht vertraut.
 
Die Entwicklungen von Anaya, Petra und Seth haben mir gut gefallen. Durch die täglichen Übungen spüren sie immer häufiger, welche Fähigkeiten und Kräfte in ihnen schlummern. Anaya ist ein rational denkendes Mädchen, was ihr in vielen Situationen hilft. Sie hat sich mit ihrem Leben arrangiert, auch wenn sie ihre langen Krallen an Händen und Füßen zu Beginn noch störten. Anaya hat sich damit arrangiert. Ganz im Gegenteil zu Petra, die nicht wirklich wahr haben möchte, ein halber Alien zu sein. Sie sehnt sich danach ihren langen Schwanz loszuwerden und würde dafür alles tun. Trotz dieser Probleme steht die Freundschaft, gerade von Anaya und Petra, über allem.
 
Seth, der früh lernen musste, auf sich selbst aufzupassen, genießt es nun im Kreise der Fliegenden zu sein. Besonders Esta, ein schüchteres Mädchen hat es ihm angetan. Beide spüren die gegenseitige Anziehung und so freunden sie sich schnell an. Seth ganzer Stolz sind seine Flügel an den Armen, mit denen er sich im Kampf wehren kann. Esta, konnte ich nicht sofort einschätzen, doch mein Bauchgefühl sagte mir, dass sie mit Vorsicht zu genießen ist. Ihre Art mochte ich nicht wirklich.

Die Story ist hoch spannend und interessant, denn das Szenario ist faszinierend und ist bisweilen auch mit ein paar Horrorelementen gespickt. Der Schreibstil ist dabei, wie bereits in Band 1, einnehmend und ließ mich nicht los. Das Schicksal von Anaya, Petra und Seth fesselte mich regelrecht an die Seiten und ich fieberte mit den dreien mit. Zum Ende hin spitzt sich alles immer weiter zu und gipfelt, leider, in einem noch fieseren Cliffhanger, als in Band 1.
 

Kenneth Oppel hat es wieder geschafft, mich nach wenigen Worten an die Buchseiten zu bannen. Denn auch in Bloom. Sie schlüpfen auch in deiner Stadt (Beltz/Gulliver) spielt er wieder sehr geschickt mit den Emotionen der Leser*innen, denn die Fortsetzung ist ebenso spannend, interessant, erschreckend und angsteinflößend, wie Band eins. 
 
Ich hatte während des Lesens die Story buchstäblich vor dem geistigen Auge und bangte mit den Charakteren  mit. Ich bin sehr gespannt, was mich im Finale erwarten wird und ich vergebe 5 von 5 Nosinggläser.




Reihe:
 
Band 1: Bloom. Die Apokalypse beginnt in deinem Garten (Rezension)
Band 2: Bloom. Sie schlüpfen auch in deiner Stadt
Band 3: ???



 Gemäß § 2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diese Rezension als Werbung. In meinem Beitrag befindet sich (zu informativen Zwecken) eine Verlinkung zur Webseite des Verlags, in welchem das Buch erschienen ist. Ihr erhaltet somit auch weitere Informationen zum Buch, zum Autor sowie eventuell auch zu weiteren Romanen.

2 Kommentare:

  1. Hallöchen Lieblings-Uwe, <3

    mir hat die Fortsetzung von Bloom auch super gut gefallen, sogar besser als der erste Band. Nun bin ich nach dem fiesen Ende sehr gespannt wie es mit den Jugendlichen weitergehen wird! So ein paar Ideen hätte ich da schon. :-)
    Esta fand ich auch von Anfang an unsympathisch. Wobei ich natürlich verstehen konnte, warum Seth sie so sehr mochte.

    Liebe Grüße
    Sandra

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    1. Hallo Lieblings-Sandra <3,

      bei dieser Fortsetzung sind wir uns mehr als einig und ich kann es ebenfalls kaum erwarten, bis Band 3 erscheint. Esta ging gar nicht und auch ich konnte Seth Motive natürlich verstehen. Das Ende ist mega fies und wir haben ja bereits darüber spekuliert, was dahinter stecken könnte.

      Liebe Grüße
      Uwe

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