Sonntag, 9. Januar 2022

Rezension - Water Rising. Im Sog der Verschwörung von London Shaw

 

Übersetzer: Ulrich Thiele
Ausgabe: Hardcover
Seiten: 544
ISBN: 978-3-
7432-0964-0
Preis: 19,95 €

Quelle des Covers: Loewe Verlag

 
Leyla ist zu Großbritanniens Staatsfeindin Nummer eins ernannt worden. Daher bleibt ihr keine andere Wahl, als sich gemeinsam mit dem Anthropoiden Ari, gegen die Regierung zu stellen. 

Der Kampf unter Wasser ist gefährlich und als Leyla bei einer Auseinandersetzung ein Geheimnis ihrer verstorbenen Mutter aufdeckt, wird die Gefahr für sie und ihre Freunde noch größer. Deshalb beschließen Leyla und Ari, die dunklen Machenschaften des Premierministers zu vereiteln und das britische Volk von dessen Plänen zu berichten.

Auf die Fortsetzung und somit den Abschluss der Water Rising Dilogie Im Sog der Verschwörung von London Shaw habe ich sehnsüchtig gewartet, konnte mich die Unterwasserwelt von London bereits in Water Rising. Flucht in die Tiefe begeistern.

Die Geschichte ist überaus spannend und fesselnd geschrieben und dank dem gewählten Unterwassersetting entstand bei mir bereits nach kurzer Zeit eine so große Sogwirkung, dass ich das Buch kaum zur Seite legen konnte. Dabei schließt die Handlung direkt an das Ende von Band eins an und die Leser*innen erhalten tiefe Einblicke in die Gefühlswelt von Leyla, die sich große Sorgen um ihren Vater und Ari macht. Zwar ist ihr Vater Hashem wieder an ihrer Seite, doch die Spuren seiner Gefangenschaft sind noch immer allgegenwärtig und nur langsam erholt er sich von den erlittenen Misshandlungen. 

Leyla hat es sich zur Aufgabe gemacht, nicht nur Ari zu finden und aus den Händen der Regierung zu befreien, sondern auch seine Familie und somit das Versteck der Amphis aufzuspüren. Als ihr schließlich das Unmögliche gelingt, ist sie völlig fasziniert von den Menschen, die im Wasser vor ihr schwimmen. Die Begegnung von Leyla und Hashem mit der Familie von Ari ist freundlich und zuvorkommend. Auch die Hilfe von Hashem in der Vergangenheit für diese unterdrückten und verfolgten Amphis, hilft hier natürlich, die Atmosphäre aufzulockern. Aris Eltern und besonders seine kleine Schwester Freya mochte ich sofort. Ihre Angst um Ari, aber auch ihre Wut auf die britische Regierung ist greifbar. 

Ich fand es interessant zu erleben, wie die Amphis in dieser unwirklichen Welt leben. Umso trauriger war ich, als ich erfuhr, mit welch aggressiven Methoden die Führung um Premierminister Gladstone gegen die Anthropoiden vorgeht. Der daraus resultierende Zorn und der Wunsch nach Rache geht selbstredend mit einher, weshalb ich den Kampf der Untergrundbewegung der Amphis mehr als nachvollziehen konnte. Überhaupt hat London Shaw die Gefühlslage der handelnden Charaktere sehr gut dargestellt und beschrieben.

Leyla hat einen großer Ehrgeiz und einen immensen Gerechtigkeitssinn, der sie des Öfteren in Schwierigkeiten bringt. Bedingt durch die Verhaftung ihres Vaters hat Sebastian, die rechte Hand von Premierminister Gladstone, sie im Visier und versucht ihrer habhaft zu werden. Doch Leyla gelingt es immer wieder durch seine Maschen zu schlüpfen. Je mehr sie in die Arbeit der Rebellen eintaucht, umso stärker ist ihr Drang den Unterdrückten zu helfen. Leyla hat ein großes Herz, wird häufig an ihre Grenzen, und darüber hinaus, gebracht, wächst aber daran und gewinnt so Selbstvertrauen, Mut und Kraft. Gemeinsam mit Ari, den Zwillingen Theo und Tabby sowie Lewis bildet sie eine verschworene Einheit, die, dank ihrer tollen Freundschaft, niemals aufgibt, damit das Gute siegen kann.

Generell sind die Charaktere hier mit viel Liebe und Tiefe gezeichnet worden, sodaß mir allesamt gut gefallen. Mein Favorit ist dabei der Navigator Oscar, über ihn musste ich häufig schmunzeln.

Dank dem dystopischen Setting sowie die darin enthaltenen Themen wie Intrigen, Verschwörung, Umweltkatastrophen etc. ist die Handlung zu keinem Zeitpunkt langweilig, denn ständig geschieht etwas. Zum Ende hin nimmt die Story nochmal richtig Fahrt auf und die Autorin lässt es ordentlich krachen. Der Schluss und die darin enthaltenen Botschaften gefielen mir richtig gut und ließen mich letztendlich das Buch zufrieden zuklappen.


Der finale Band der Water Rising Dilogie, mit dem Titel Im Sog der Verschwörung (Loewe Verlag), von London Shaw ist von der ersten Seite an sehr spannend und fesselnd. Die Geschichte entwickelte bei mir bereits nach kurzer Zeit eine so große Sogwirkung, dass ich das Buch kaum zur Seite legen konnte. Ich fieberte und bangte mit Ari und Leyla mit und hoffte, dass sie den Kampf gegen die Unterdrückung und Ungerechtigkeit gewinnen würden. Ich kann die Reihe definitiv empfehlen, da das Setting und die Ideen der Autorin hier sehr gut ausgearbeitet sind und es viel Spaß gemacht hat, das Abenteuer der beiden Protagonisten mitzuerleben - 5 von 5 Nosinggläser.
 



 Gemäß § 2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diese Rezension als Werbung. In meinem Beitrag befindet sich (zu informativen Zwecken) eine Verlinkung zur Webseite des Verlags, in welchem das Buch erschienen ist. Ihr erhaltet somit auch weitere Informationen zum Buch, zum Autor sowie eventuell auch zu weiteren Romanen.

1 Kommentar:

  1. Huhu Uwe,
    da ich die Vorbände zu der Reihe (noch) nicht gelesen habe, fehlt mir hier natürlich ein wenig das Vorwissen. Dass du so begeistert von den Figuren und auch von der Story warst, dass die Geschichte eine wahre Sogwirkung auf dich ausgeübt hat, spricht aber sehr für die Reihe. Das freut mich sehr, dass du so eine schöne und fesselnde Lesezeit mit Water Rising hattest :o)

    Ganz liebe Grüße
    Tanja :o)

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