Sonntag, 8. September 2019

Rezension - Superman. Dawnbreaker von Matt De La Pena

Übersetzerin: Michaela Link
Ausgabe: Hardcover
Seiten: 352
ISBN: 978-3-423-76255-7
Preis: 17,95 €

Quelle des Covers: dtv Verlag



Clark Kent wächst, gut behütet von seinen Eltern, in der kleinen Stadt Smallville auf. Er hilft seinem Dad bei der Bewirtschaftung der Farm, geht zur Schule, spielt Football und ist ein kluger, friedliebender Mensch. Und doch trägt er ein Geheimnis mit sich herum, welches außer seinen Eltern, niemand weiß. Daher ist seine oberste Prämisse, um keinen Preis aufzufallen. Denn er war schon seit er denken kann, immer schneller und stärker, als seine gleichaltrigen Mitschüler und Freunde.

Immer häufiger fällt es im schwerer, seine Kräfte zu kontrollieren, weshalb er beschloss mit dem Football spielen aufzuhören, da die Gefahr zu groß ist, aufzufallen oder gar jemanden zu verletzen. Als er, dank seinem Supergehör, dem Hilferuf von Gloria folgt, wird er mit einem dunklen Geheimnis konfrontiert, welches nicht nur sein Leben, sondern auch das der Bewohner von Smallville gefährdet. Gemeinsam mit seiner besten Freundin Lana, versucht er, hinter die Machenschaften einer geheimen Gruppe zu gelangen. Doch um diese zur Strecke zu bringen, muss er sich überlegen, ob er seine Kräfte für das Gute einsetzt und sich den Menschen somit offenbart.


Superman. Dawnbreaker von Matt De La Pena ist der letzte Band der DC-Superhelden-Reihe aus dem dtv Verlag, auf welchen ich sehr gespannt war, da ich ein großer Fan von Superman und Superhelden im Allgemeinen, bin. Jedoch gestaltete sich für mich der Einstieg zunächst etwas schwierig, da ich auf den ersten knapp 120 Seiten eine gewisse Langatmigkeit verspürte. Denn der Autor nahm sich viel Zeit um das Leben und die Gefühlslage von Clark mit all seinen Problemen und Entscheidungen zu einem klaren Bild zu skizzieren. So bekam ich zwar einen guten Einblick in das Seelenheil von Clark, der erst lernen muss, mit seinen unterschiedlichen Kräften klar zu kommen, hätte ich mir allerdings einen schnelleren Fortgang der Handlung gewünscht. 

Dank seiner übermenschlichen Energie, versucht er sich zu zügeln, um die Personen in seinem näheren Umfeld nicht zu verletzen. Dabei sind ihm seine Eltern eine große Stütze, da sie um seine Herkunft und von seinen Superkräften wissen. Ebenso steht ihm seine beste Freundin Lana, die als Reporterin für die Schülerzeitung arbeitet, zur Seite. Allerdings ahnt sie nichts von seinem Geheimnis.

Ich konnte Clarks Gefühlswelt, seine innere Zerrissenheit zwischen Hilfsbereitschaft und Gerechtigkeitssinn sowie dem richtigen Maß an Kraft/Gewalt gegenüber den Personen, die Böses im Schilde führen, gut nachvollziehen. Gerade hier helfen ihm die Gespräche mit seinen Eltern, Martha und Johnathan, die ihn in allem unterstützen und fördern. Sie geben ihm den nötigen Raum, um sich zu entfalten und sind immer für ihn da. Besonders dann, als er die Wahrheit über sich und seine Herkunft erfährt, was mir gut gefallen hat. Auch seine Wertvorstellungen, wie Integrität, die oben erwähnte Hilfsbereitschaft gegenüber anderen Menschen oder auch sein großes Herz für Freunde und Familie, konnten mich von ihm überzeugen.

Spannender wird die Geschichte, als Clark, dank seinem Supergehör, dem Hilferuf von Gloria folgt und erfährt, dass mehrere mexikanische Einwohner aus unersichtlichen Gründen vermisst werden. Da die Polizei sich für die vermissten Personen nicht wirklich interessiert, beginnen Clark und Lana zu recherchieren und finden schon bald erste Beweise, welche sie mit einem dunklen Geheimnis konfrontiert, dass das Leben aller Bewohner von Smallville und sogar der ganzen Welt gefährdet.

Gut gefallen hat mir, das Clark aka Superman schon in dieser frühen Phase seiner Jugend mit seinem späteren Erzfeind, Lex Luthor, in Kontakt kommt. Lex ist ein junger und verwöhnter Mann, der weiß, dass er gut aussieht, charmant und charismatisch auf sein Umfeld wirkt und dieses daher stark manipulieren kann. Er tut Dinge mit Weitblick und ist seinem Gegner häufig zwei Schritte voraus und man kann schon jetzt erahnen, wohin die spezielle Beziehung zwischen den beiden führt.

Um zu verhindern, dass die Bösewichte ihren Plan in die Tat umsetzen, ist Clark gezwungen, seine Kräfte einzusetzen, um ihnen Einhalt zu gebieten. Eine Gradwanderung, da er um jeden Preis versuchen muss, seine wahre Identität zu schützen. Das Ende gefiel mir richtig gut, da die Spannung immer weiter anstieg. Ich fieberte mit Clark/Superman mit, da das Pendel zwischen Erfolg und Misserfolg ständig hin und her schwankte, weshalb mich die Ereignisse richtig gehend ans Buch fesselten.


Superman. Dawnbreaker von Matt De La Pena ist ein gelungener Abschluss der DC-Superhelden-Reihe aus dem dtv Verlag, auch wenn ich mir mehr davon versprochen habe. Themen wie Rassismus und Immigranten, Gier nach Macht, aber auch Freundschaft, Loyalität und Familie werden hier groß geschrieben.

Nichtsdestotrotz kann ich das Buch und natürlich die Reihe weiterempfehlen und habe 4 von 5 Nosinggläser vergeben.


DC-Reihe:

Wonder Woman. Kriegerin der Amazonen - Leigh Bardugo (Rezension)
Catwoman. Diebin von Gotham City - Sarah J. Maas (Rezension)
Batman. Nightwalker - Marie Lu (Rezension)




Gemäß § 2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diese Rezension als Werbung. In meinem Beitrag befindet sich (zu informativen Zwecken) eine Verlinkung zur Webseite des Verlags, in welchem das Buch erschienen ist. Ihr erhaltet somit auch weitere Informationen zum Buch, zum Autor sowie eventuell auch zu weiteren Romanen.

Kommentare:

  1. Hey Lieblings-Uwe, <3

    ich fand es auch toll, dass Lex Luthor bereits in diesem Band auftritt. Ich fand es super, dass man schon erahnen konnte, warum er zum Bösewicht geworden ist.
    Ansonsten weißt du ja, dass mir die Geschichte nicht so gut gefallen hat wie dir. Ich bin aber dennoch froh sie gelesen zu haben.

    Liebe Grüße
    Sandra

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    1. Hey Lieblings-Sandra <3,

      gerade der Part von Lex Luthor hat mir auch richtig gut gefallen und ich kann dir, was ihn betrifft, nur zustimmen.

      Ja, das weiß ich :)

      Liebe Grüße,
      Uwe

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  2. Huhu Schnuffi, <3

    für mich wird das Buch so wie es aussieht echt kaum Neues bieten, da das was du inhaltlich schreibst, sehr der Serie Smallville gleicht, die ich, wie du ja weiß, sehr gerne mag. Auch dort kennen sich Lex und Clark schon von Kindheit an. Ich freue mich aber trotzdem aufs lesen, da Superman mein Liebling ist :)

    Drück dich, Küsschen,
    Ally

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    1. Hallöchen Prinzessin <3,

      wahrscheinlich nicht, aber da du sowohl die Serie "Smallville" als auch Superman selbst, sehr magst, wird dir das Buch auf jeden Fall gefallen.

      Drück dich, Küsschen,
      Uwe

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Ich danke dir für deinen Besuch und würde mich über einen Kommentar freuen.


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