Mittwoch, 15. Oktober 2014

Rezension - Betamännchen von Anne Weiss & Stefan Bonner

Hallo meine Lieben,

heute habe ich eine Rezension zu einem Buch, welches ich von Blogg dein Buch bekommen habe. Vielen Dank hierfür. Es geht um "Betamännchen" von den Autoren Anne Weiss & Stefan Bonner und ist im Bastei Lübbe Verlag erschienen.
Erwähnen möchte ich noch, das es sich hierbei um ein Sachbuch handelt.
 
Kaufen könnt Ihr das Buch u. a. bei Amazon (LINK)


Titel: Betamännchen
Autoren: Anne Weiss & Stefan Bonner
Verlag: Bastei Lübbe
Ausgabe: Taschenbuch
Seiten: 400
ISBN: 978-3-404-60784-6
Preis: 9,99 €


*** Klappentext ***


Die Wahrheit über den modernen Mann ist erschütternd. Und urkomisch! Stefan Bonner und Anne Weiss, die Autoren von „Generation Doof“, erzählen von ihrem Leben als und mit Betamännchen. Ein Spaß für alle Männer auf der Suche nach der Männlichkeit. Und für die Frauen, die sich über sie wundern. Anne ist mit ihrem Singleleben zufrieden. Doch plötzlich bekommen alle ihre Freunde Kinder und heiraten. Sie beschließt, nach dem Richtigen zu suchen, bevor es dafür zu spät ist. Leider hat sie nicht mit den Pannenmännern von heute gerechnet . . . Stefan hat nie gelernt, ein echter Mann zu sein. Aufgewachsen bei Mutter, Oma und Uroma, hatte er Ballettunterricht statt Fußballtraining und Puppen statt Bagger. Alles erst mal kein Problem. Aber jetzt wird er Vater. Und seine Freundin braucht dafür einen ganzen Kerl.
Quelle Klappentext & Cover: Verlag Bastei Lübbe


*** Meine Meinung ***


Unsere Hauptprotagonistin, Anne Weiss, hat sich gerade von Ihrem Freund Oli getrennt, da dieser lieber auf der Couch sitzt, sich betrinkt und Videospiele spielt, anstatt endlich seinen Hintern hochzubekommen, um endlich nach 14 Semestern mit seinem Studium fertig zu werden. Denn Anne will mehr in Ihrem Leben erreichen, Sie will Karriere machen, Geld verdienen und mit dem richtigen Mann eine Familie gründen und das geht definitiv nicht mit Oli!

Aber gibt es diesen Mann und wenn ja, wo?

Anne arbeitet seit kurzem als Lektorin, Ihrem Traumjob, in einem Verlagshaus. Dort lernt Sie Ihren Kollegen, Stefan Bonner, kennen. Ist er vielleicht der Mann für Anne?

Stefan ist allerdings mit Maja zusammen und mit der Zeit merkt Anne, dass auch er nicht der richtige Mann für Sie ist.

Unser zweiter Hauptprotagonist ist der bereits erwähnte Stefan. Stefan hat ein Problem, er wuchs als Kind in einem Frauenhaushalt auf, denn sein Vater hat sich noch vor der Geburt aus dem Staub gemacht. Er wurde von seiner Urgroßmutter, Großmutter und Mutter aufgezogen und verhätschelt und konnte so angeblich "kein richtiger Junge werden". Und jetzt eröffnet ihm seine Freundin Maja, dass Sie schwanger ist. Für Ihn bricht eine Welt zusammen. Denn niemand aus seinem Umfeld meint, dass er mit der Vaterrolle zurechtkommt. Nicht mal er selbst und Maja braucht einen Mann und kein "großes Kind".

Vielleicht hilft Stefan da ein "Männerseminar" ?


*** Zitat ***



"Männerseminar, sagt er abschätzig. Trommeln und im Kreis tanzen, ja? Zu so etwas bekommst du mich nie im Leben!"

Seite 78


*** Fazit & Bewertung ***


In diesem Buch werden (zwar lustig beschrieben) wir Männer als faule, kindische, nicht im Haushalt helfende und trinkende Kerle dargestellt. Aber sind wir Männer wirklich alle so? Ich denke nicht! Denn es gibt genug Männer, dazu zähle ich mich auch, die definitiv in einer Partnerschaft sich gegenseitig helfen, d.h. arbeiten gehen, aber auch einkaufen und im Haushalt mitarbeiten. Aber bin ich deshalb ein "Softie" und für die Frauenwelt kein "echter Kerl"? In diesem Buch werden wir Männer teilweise als faule & trinkende Männer dargestellt, die nur "das Eine" im Kopf haben. In unserer heutigen Gesellschaft ist das, meiner Meinung nach, nicht mehr so und ich kenne viele meiner Freunde, wo dies genauso ist wie bei mir. Damit will ich nicht behaupten, dass es diese Männer nicht gibt, aber es gibt "diese Art" auch auf der Seite der Frauen.

Das Buch las sich zwar gut, aber die eingefügten Zitate von Professoren oder aus anderen Büchern, hemmten für mich den Lesefluss. Die Geschichte an sich, mal losgelöst vom Thema, war sehr lustig und hat mir gefallen.

Anne gefiel mir als Charakter nicht so gut, sie suchte für mich zu krampfhaft nach "Mr. Right", sodass Sie das naheliegende übersah. Stefan wiederum gefiel mir (das sage ich nicht, weil ich ein Mann bin), aber er versucht mit seinen Mitteln "seinen Mann zu stehen", trotz aller Widerstände (Exfreund & Vater seiner Freundin).



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