Donnerstag, 26. März 2015

Rezension - Atemlos (2) - Von des Todes zarter Hand von Michael E. Vieten


Titel: Atemlos (2)
Von des Todes zarter Hand
Autor: Michael E. Vieten
Verlag: BookRix (Selfpublisher)
Ausgabe: eBook
Seiten: 176
ISBN: 978-3-7368-6066-7
Preis: 4,99 €








Im zweiten Teil der Reihe Atemlos sind das Verbrecherpärchen Anna Nowak und Anselm Jünger auf der Flucht vor der Polizei. Um keinen "Bonnie & Clyde-Fall" daraus entstehen zu lassen setzt das Landeskriminalamt Mainz seinen besten Mann auf die beiden an - Hauptkommissar Matheo Andersson. Aber er hat die Rechnung ohne die beiden gemacht und es beginnt eine wilde und blutige Flucht quer durch die Region Triers. Auf Ihrer Flucht schrecken die beiden nicht vor Raub, Mord und Geiselnahme zurück und hinterlassen eine blutige Spur. Kann Matheo Andersson und das Team das Paar stoppen, bevor die Situation völlig außer Kontrolle gerät?



Im ersten Teil von Atemlos - Beim Sterben ist jeder allein (Rezension) durften wir Anselm Jünger und Anna Nowak kennenlernen und die Geschehnisse aus seiner Sicht erleben, was mir schon gut gefallen hatte.

Der zweite Teil wird vermehrt aus der Sicht der Polizei und hier zu Beginn von Hauptkommissar Jörg Rottmann geschildert, der wegen eines Mordes zum Tatort gerufen wird. Leider erweist sich sein Verdacht bezüglich des Mordopfers als richtig und so sieht er sich der Leiche seines Kollegen Hauptkommissar Krieger gegenüber. Rottmann nimmt die Ermittlungen auf, prüft die Unterlagen seines Kollegen in Zuge der vier ungeklärten Morde in Trier und stößt dabei auf Anselm und Anna. Bei einer Befragung in der Wohnung von Anselm überschlagen sich die Ereignisse und Rottmann wird schwer verletzt. Überstürzt eilen Anselm und Anna vom Tatort und eine wilde und brutale Verfolgungsjagd beginnt. Damit aus dieser Flucht keine "Bonnie & Clyde-Fall" wird, setzt das LKA Mainz seinen besten Mann, Matheo Andersson, darauf an. Dieser soll zusammen mit dem restlichen Team von Rottmann das Verbrecherpärchen schnappen. Doch dies ist leichter gesagt als getan.

Der zweite Teil von Atemlos - Von des Todes zarter Hand ist zwar ebenso blutig und teilweise brutal wie der erste Teil, jedoch mit mehr Action und Spannung durch die wilden Verfolgungsjagden quer durch die Region rund um Trier.

Die neuen Ermittler Matheo Andersson sowie Thorsten Kluge und seine neue Kollegin Christine Bernard von der Polizei Trier wurde in diese Geschichte gut eingebaut und auch die darauf folgenden Abläufe und Handlungen konnte ich jederzeit nachvollziehen und so schließt sich der Kreis immer enger um Anselm und Anna.



Die gesamte Geschichte war für mich in sich jederzeit schlüssig und der berühmte "rote Faden" klar erkennbar. Die Geschichte hatte eine gute Grundspannung sowie ein gutes Tempo, was die Seiten nur so dahinfliegen ließ. Auch die einzelnen Charaktere waren gut ausgearbeitet. Hier hat mir besonders Christine Bernard gut gefallen, da Sie mit viel Übersicht und Elan bei der Arbeit war und trotzdem schlagfertig rüber kam. Von Ihr gibt es einen eigenen Psychokrimi, mit dem Titel Der Fall Siebenschön, den ich mir auf jeden Fall genauer ansehen werde.


Man erkennt beim Lesen der beiden Bücher ganz klar die Weiterentwicklung des Autors und im Bereich Krimi werde ich den Autor auf jeden Fall im Auge behalten.



Wenn Ihr mehr über den Autor Michael E. Vieten erfahren möchtet, kann ich euch meinen Beitrag Autorenvorstellung / Interview mit ihm empfehlen.

- Was sagt Ihr zu dieser Reihe?
- Hab ich euch neugierig auf die Bücher gemacht?

Liebe Grüße,
Uwe

Kommentare:

  1. Wunderbare Rezension, Uwe. Vielen Dank.
    "Atemlos - Von des Todes zarter Hand" lehnt sich schon an den Stil von "Christine Bernard - Der Fall Siebenschön" an. In dieser Richtung wird für das Programm des ACABUS-Verlags auch künftig weiter ermittelt (geschrieben).

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Vielen Dank Michael für die sehr nette Zusammenarbeit und die lieben Worte!

      Ich werde mir den Band von Christine Bernard auf jeden Fall kaufen, denn ich bin neugierig darauf, wie es mit Ihr weitergeht.

      Gruß Uwe

      Löschen