Sonntag, 31. Januar 2016

Rezension - Killerjagd von Christine Drews


Titel: Killerjagd
Autor: Christine Drews
Verlag: Bastei Lübbe
Ausgabe: Taschenbuch
Seiten: 335
ISBN: 978-3-404-17085-2
Preis: 8,99 €






Als Rachel Hyatt zu einem neuen Tatort gerufen wird, ahnt Sie noch nicht, mit welch Brutalität das Opfer getötet wurde. Diese Tat kann nur von einem Profi ausgeführt worden sein. Das Opfer, Sir Ian, war ein hochangesehenes Mitglied im britischen Geheimdienst. Noch ahnen Rachel und Ihre Kollegen nicht, welche Auswirkungen dieser Fall für sie haben wird. Doch schnell wird ihnen klar, das sie von Jägern zu Gejagten werden und sehen sich dem gefährlichsten Killer Englands gegenüber.



Nachdem wir in "Killer Blog" die Sichtweise von John Caine erfahren durften, begleiten wir in "Killerjagd" nun Rachel Hyatt und ihre Kollegen. In dieser Geschichte stehen selbstredend die Ermittlungen von Rachel und Bob Hall von Scotland Yard im Vordergrund. Aber auch John begleiten wir nochmals bei seinen Taten und erfahren noch ein paar Hintergrundinformationen über die Ausführung und das jeweilige Opfer.

Der jeweilige Perspektiv Wechsel von Rachel und/oder John fand ich sehr gut umgesetzt und obwohl ich schon wusste, was geschehen wird, war die Geschichte zu keinem Zeitpunkt langweilig.

Rachel ist eine Perfektionistin in ihrem Job und muss den Spagat zu ihrem Privatleben mit der Erziehung ihres Sohnes Noah geregelt bekommen. Dieses ist, wie sich jeder vorstellen kann, mit unregelmäßigen Arbeitszeiten nicht ganz so einfach.

Auch das Team rund um Bob Hall, dem Chef der Abteilung "Serienmörder" beim Scotland Yard, haben mir gut gefallen. Allen voran, die junge und ehrgeizige Polizistin Carole empfand ich als charismatisch und äußerst gelungen.

Obwohl John ein Serienmörder und Auftragsmörder ist, hatte er eindeutig meine Sympatie, wobei Rachel ein würdiger und ernst zunehmender Gegner für ihn ist!



Mit "Killerjagd" ist Christine Drews ein spannender und gut durchdachter Thriller gelungen, den ich jedem Genre Liebhaber empfehlen kann. 

John Caine geht einem unter die Haut, so oder so ...

Vielen Dank an den Bastei Lübbe Verlag, für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Kommentare:

  1. Hallo Uwe,

    Wow, das klingt sehr sehr interessant. Ich hatte weder "Killerjagd" noch "Killer Blog" bisher auf dem Schirm - aber das hat sich soeben geändert. Die Titel wandern sowas von auf meine Wunschliste! :-)
    Erinnert mich ein bisschen an Paul Cleave, der hat auch das Talent, mich die Killer mögen zu lassen.

    Liebe Grüße

    Anja

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    1. Guten Morgen Anja,

      super das freut mich und ja deine Vermutung mit Paul Cleave passt hier ganz gut :)

      Bin auf deine Meinung gespannt und wünsche dir viel Spaß beim Lesen (wenn es bei dir eingezogen ist).

      Liebe Grüße und einen schönen Sonntag.
      Uwe

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  2. Ui, ich habe Killerjagd hier liegen und werde es als nächstes Buch lesen, aber ich wusste gar nicht, dass es eine reihe ist?! Oder kann man Killerjagd unabhängig vion Killerblog lesen?
    Liebe Grüße
    Martina

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    1. Hi Martina,

      das ist schon mal die halbe Miete, wenn du das Buch griffbereit liegen hast :) Es ist nicht wirklich eine Reihe, eher eine Aufteilung der Geschichte aus der Sicht des Killers und der Ermittlerin. Gerade das hat mir daran gut gefallen, neben dem Schreibstil und der Geschichte. Du kannst beides unabhängig voneinander lesen.

      Liebe Grüße,
      Uwe

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  3. Hi Uwe,

    toll, dass dir Killerjagd so gut gefallen hat. Bei mir hat er nur Durchschnitt erreicht, wobei ich immer noch mit Killerblog liebäugel.

    LG
    Denise

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    1. Hi Denise,

      ich weiß, dass es bei dir nur Durchschnitt erreicht hat (habe deine Rezi gelesen, wollte mit meinem Kommentar aber meiner Meinung nicht vorgreifen ;) )

      Gerade die Idee mit Killer-Blog und Killerjagd sowie der Erzählung aus verschiedenen Sichtweisen fand ich klasse und gelungen.

      Bin gespannt, ob du Killer-Blog liest :)

      Liebe Grüße,
      Uwe

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